Lasset die Spiele beginne…

Trara!  Heute sind noch wichtige Gewürze angeliefert worden: Kakaobohnen, da war nämlich noch ein 3. Fleischgericht auf meiner Liste ;-), Rosenblätter und Rosenwasser für den orientalischen Twist der eigentlich traditionell englischen Nachspeise und

Dummerweise gibt’s heute noch nicht so wirklich viel zu tun, so 4 Tage vor D-Day 🙂

Zu viele Rezepte  kann ich erst am Freitag zubereiten, vor allem die warmen Gerichte, und bei anderen ist das, was vorbereitet werden könnte, das Marinieren der weißen, inneren Schale der Wassermelone in Salzlake zum Beispiel, eine Frucht, die aus welchem Grund auch immer zur Zeit nicht in den Supermärkten angeboten wird, und die ich mir jetzt vom arabischen Lebensmittelhändler meines Vertrauens höchst selbst vom Großmarkt in München mitbringen lasse.

Begonnen habe ich dann mit etwas so Aufregendem wie dem Dressing für die erste kalte Vorspeise: geröstete Auberginen mit schwarzem Knoblauch, Pinienkernen und Basilikum

Schwarzer Knoblauch, never heard before, also bevor ich  das Kochbuch inhaliert habe. Es ist ganz normaler Knoblauch, der durch eine dreiwöchige Wärmebehandlung schwarz wird. Beim Fermentieren wird der Zucker und bestimmte Amonisäuren so ungewandelt, dass der Knoblauch danach einen süßlich-würzigen Geschmack nach Balsamico-Weingummi oder Lakritzkonfekt bekommen soll. Das klang so interessant, dass ich das unbedingt testen wollte.

Die Auberginen bekomme ich erst morgen oder Freitag, ich habe sie bei unserem kleinen Dorfkrämer bestellt,schließlich will ich das der nicht wegen mangelndenr Kundschaft irgendwann schließt.

Übrigens auch die Zutaten des Dressings sind nicht 08/15: Granatapfelsirup, Harissa mit Rosenwasser (das gibt’s fertig, ich hab mich für die Zweikomponentenvariante entschieden, da ich das „normale“ Harissa immer im Kühlschrank habe) & dkl. Kakaopulver. Hört sich doch spannend an?!

Hier mal ein Photo der Zutaten inkl. des Hinweises später im Rezept, weder Honig noch Koriander zu suchen, die gehören nicht in dieses Rezept. Ja, I know, fängt schon mal gut an 🙂

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Als nächstes habe ich das Dressing für eine zweite Vorspeise Burrata mit Blutorange, Koriander und Lavendelöl zubereitet. Olivenöl, Lavendelblüten, Zitronensaft, und flüssigen Honig, (und wenn ich flüssig schreibe, meine ich flüssig. Ich Genie habe nämlich gedacht mein dickflüssiger Orangenhonig würde doch viel besser passen. Dummer Fehler!). Auch wichtig bei wirklich kleiner Pflamme erhitzen, sonst karamelisiert der Honig. Dazu noch geröstete Korianderkörner, die ein paar Stunden vorm Servieren untergerührt werden.

Das war mein Tageswerk nur noch kurz ein paar Haselnüsse geröstet für das Pesto der Topinambursuppe, die kommt nämlich mit einem Haselnuss-Spinar-Pesto auf den Teller, und das war’s auch schon für heute.

Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die letzten Zutaten rechtzeitig ihren Weg zu mir in finden.

Morgen geht’s weiter.

 

 

 

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