„Ich hab die Wassermelonen getragen“…

vom arabischen Supermarkt ins Auto und von dort in die Küche, nun steht meiner süßsauren Wassermelonensuppe fast gar nichts mehr im Wege, wenn morgen dann noch der Ajowan, indischer Königskümmel, kommt 🙂 Wehe nicht!

 

Was ist nun also das Besondere an der Suppe? Haltet euch fest: die weiße Schale zwischen dem rotem Fruchtfleisch und der äußerer grünen Schale. Laut Kochbuch sollte ich mit Hilfe eines Sparschälers die grüne vorsichtig, also möglichst dünn von der Melone hobeln. Hörte bis der praktische Teil kam ziemlich easy an. WAR ES NICHT!!! SO GAR NICHT! Entweder haben die in London andere Sparschäler, oder meine motorische Minderbegabung ist extrem progressiv, aber weder das Erbstück meiner Großmutter, noch das edle deutsche Markenprodukt haben dieser besch… Schale etwas anhaben können! Also habe ich es mit gröberer Gewalt probiert und mich eines Messers bedient.

 

 

 

 

Die weiße Schale wird für mindestens 24 Stunden in Salzwasser gelegt und wechselt dann morgen in ein saures Bad aus Apfel- und Reisessig, etwas Zucker, Senfkörner, Nelken, einer Zimtstange & schwarzen Pfefferkörnern. Das Fruchtfleisch wird zu 600 ml Wassermelonensaft püriert, (es sollte also eine kernlose Sorte sein), das restliche Fleisch für eine Suppeneinlage aus etwa 3 cm großen Fruchtwürfeln zurückbehalten.

 

Mit den restlichen Zutaten unten geht’s dann morgen weiter.

 

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Dann hab ich heute noch das Haselnuss-Spinat-Pesto für die Topinambursuppe fertig gemacht.

 

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Dazu wurden Haselnüsse geröstet, etwa 15 Min bei 140 Grad im Ofen, (länger bedeutet intensiveres Aroma, nur Vorsicht, die Nüsse neigen zum Verbrennen) und danach die abgekühlten Nüsse in einem sauberen Geschirrhandtuch aneinander zu rubbeln, damit sie enthäutet werden. Das funktioniert nämlich nicht mit heißem Wasser wie bei Mandeln.

 

Die Haselnüsse nun mit Blattspinat, Zitronenabrieb, einer Knoblauchzehe, Olivenöl, Haselnussöl, (ja, auf dem Photo sieht man Walnussöl, ich benutze Nussöle außer Sesam recht selten, also habe ich für die geringe Menge kein weiteres kaufen wollen), dann noch Weißwein und frischen Estragon (ich habe Estragonessig genommen, weil ich den da hatte und keinen Estragon bekommen habe) und Vogelaugenchilis pürieren. Etwas Olivenöl rauf und ab in den Kühlschrank, in der Hoffnung, dass das bis Samstag überlebt.

 

Und schließlich noch die Vorarbeit für die Topinambur, die morgen geliefert werden.

 

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Schalotten, Lauch und Knoblauch in Olivenöl und Butter anschwitzen. Morgen geht’s weiter mit den Topinambur, dem Weißwein, Hühnerbrühe (ja, ein Fertigprodukt, Schande über mein Köchinnenhaupt) und noch etwas Milch.

 

Und beim Fernsehen hab ich  dann noch 12 Schalotten in 1 cm dicke Scheiben geschnitten, die werden ein heute vorm Schlafengehen noch mit Zucker, Sumach (aus den getrockneten Früchten des Sumachbaumes, leicht säuerlicher Geschmack) und Rotweinessig vermengt und werden dann auf dem Büffet als Spinat mit roter Quinoa gereicht. Die Mischung von grünem Babyspinat zu den roten Schalotten & Quinoakörner fand ich optisch schon sehr gelungen.

 

Drückt mir die Daumen für die noch fehlenden Zutaten 🙂

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