Urad Dal Püree mit scharfsauren Auberginen: Exotisches zum Finger-nach- lecken!

Urad Dal, das Gemüse für die Gemüse Competition April!

Dalna bedeutet >spalten< auf Hindi, also ist Urad Dal (auch Urid Dal geschrieben) die gespaltene, enthäutete mattschwarze Urdbohne, die zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört.

 

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Photo: Urdbohne, hier ungespalten

Die Urdbohne stammt vom indischen Subkontinent. Sie wurde schon vor 3000 oder 4000 Jahren dort kultiviert. Hauptanbaugebiet ist heute Indien, wo rund 600’000 Tonnen jährlich produziert werden.

In Nordindien wird sie ganz und vor allem am Mittag gegessen, im Süden eher halbiert oder als Mehl für Frühstücksspeisen wie Idli oder Dosa verwendet. In Indien gibt man auch gerne ein paar gespaltene Urdbohnen mit in das heisse Öl, wenn man Gewürze anbrät – sie verleihen Gerichten einen nussigen Geschmack und eine dickere Konsistenz.

 

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recipe for 2

  • 100 g Tamarindenmark
  • 1 l Sonnenblumenöl
  • 2 gr. Auberginen, in 2 cm dicke Spalten geschnitten
  • 50 g Ghee, oder geklärte Butter
  • 8 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 4 cm Ingwerwurzel, geschält & grob gehackt
  • 200 g Urad Dal, abgeschüttelt
  • 100 ml Zitronensaft
  • 2 gr. Zwiebeln, in dünne Streifen geschnitten
  • 2 EL Anissamen
  • 2 rt. Chilischoten, vom Samen befreit & in feine Streifen geschn.
  • 5 Stängel fr. Curryblätter, Blätter gezupft
  • 1 1/2 El mildes Currypulver
  • 1 Tl Kurkuma
  • 3 El br. Rohrzucker
  • 1 Zimtstange
  • 30 Kardamomkapseln, leicht zerstoßen
  • 1 El Gewürznelken
  • 30 g Koriandergrün, grob gehackt
  • 120 g griech. Joghurt zum Servieren
  • grobes Meersalz

 

how to do

  • das Tamarindenmark in einer mittelgroßen Schüssel mit 450 ml Wasser bedecken & 30 Min. einweichen
  • das Mark zerdrücken & im Wasser verrühren, bis er sich aufgelöst hat (ich hab mit einem Pürrierstab nachgeholfen), das Wasser durch ein Sieb gießen, die Rückstände wegwerfen
  • in einemmittelgr. Topf Öl füllen, bei hoher Temperatur erhitzen und die Auberginenspalten portionsweise goldgelb frittieren
  • mit einer Schaumkelle herausnehmen & auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen (Öl lässt sich nach dem Frittieren, durch einen Küchenkrepp gefiltert, wiederverwenden)
  • in einem mittelgr. Topf das Ghee bei niedriger Temperatur erhitzen, Knoblauch & Ingwer darin anschwitzen, das Dal dazugeben, gut umrühren, dann Hitze leicht erhöhen und 800 ml Wasser zugießen und das Dal etwa 12 min garen, es soll noch bissfest sein
  • vom Herd nehmen & in den Mixer schöpfen, mit dem Zitronensaft & 2 1/2 Tl Salz pürieren
  • es sollte cremig sein, dann in einen sauberen Topf geben und die Oberfläche abdecken, damit sich keine Haut bildet, warm stellen
  • in einem mittelgr. Topf 75 ml Sonnenöl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Zwiebeln, Anissamen und 1 Prise Salz hineingeben und anschwitzen, bis sie weich sind. Chilis & Curryblätter hinzufügen, nach einer weiteren Min. Currypulver, Kurkuma & den Zucker  einstreuen & anschwitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann das Tamarindenwasser hinzugießen. Zimt, Kardamom & Nelken in ein Gewürzei legen oder ein Stück Mull einwickeln & dazugeben. 10 Min. köcheln lassen, bis die Mischung dick & glänzend ist. Das Säckchen wegwerfen, die Auberginen untermengen & mit einem Tel Salz vermengen. Bis zum Servieren warm stellen.
  • Das warme Dal auf einem Teller oder einer Platte anrichten, wenn es zu fest geworden ist mit Zitronensaft verdünnen, die Auberginen darauf anrichten.
  • Mit dem Koriandergrün dekorieren & den Joghurt dazu reichen.

 

smell, taste & go for the show…

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