Chin Gin.. & merry holiday!

Ich verrate jetzt kein großes Geheimnis: Ich bin ein Weihnachtsabstinenzler.

Keine Ahnung, was da falsch gelaufen ist. Ich finde Religion lediglich als Kulturgut ausgesprochen spannend, aber meine Autoritätsabneigung stand & steht einer persönlichen Beziehung mit einem oder mehreren Göttern irgendwie im Weg. Hinzu kommt erschwerend: Mir fehlt das aus dem Ruder laufende Deko-Gen. Kerzen hier, Krippe da, eine Lichterkette im Vorgarten & ein Nadelbaum im Wohnzimmer; Fehlanzeige.

Also ich lebe in keinem Bunker mit nichts als Beton an den Wänden und unbelebter Leerfläche überall wie in ’nem überteurem Möbelhaus, aber das was rumsteht, -liegt oder -lehnt, ist nicht Teil eines saisonalen Arrangements. Kisten oder Pappkartons aus dem Keller, der Garagen oder irgendwelchen Schränken klauben, den Inhalt sichten, reparieren, entstauben & in meinem direktem Umfeld verteilen, für etwa 4 Wochen bis 6 Wochen, dafür bin ich meist einfach zu faul.

Natürlich gibt es hier Kerzen, an den verschiedensten Stellen im Haus verteilt, es gibt auch Lichterketten im Garten, ich habe schließlich nichts gegen romantische Atmosphäre.

Und obwohl ich Weihnachten nicht gefeiert habe, musste ich natürlich etwas essen und trinken. Ersteres fiel diesmal unerwähnenswert aus, da ich mich so wenig von meinem neuen Lesestoff entfernen wollte, als unbedingt nötig und ich mich vor den Feiertagen im Internet mit einer Riesenmenge Süßigkeiten eingedeckt hatte, die hier in Bayern nicht oder kaum zu bekommen ist: Salmi-Lollies, den Schokoüberzug ertrage ich lautschweigend, Salinos & Blombenziehende Karamellbonbons. Ich  liebe es, etwas zu sehr, denn nach 3 Tagen, ist mir nun doch schon etwas übel von dem Kram, wenn ich ehrlich sein soll.

Bleiben noch die Getränke. In meinem Fall: Gin. Erstens liebe ich Gin, zweitens wollte ich unbedingt den hoch gelobten Lidl Gin testen und drittens hatte ich schon vor Wochen über verschiedene glühend heiße Gin-Varianten gelesen, dass wollte ich auch ausprobieren. Nicht, dass ich ein Glühweinfan wäre, weder mag ich den Geschmack, noch die Orte, an denen es sowas gibt, aber etwas Warmes & dazu noch mit Gin nach einem Regenspaziergang mit meinen Hunden.. Die Idee gefiel mir und hier ist das Ergebnis.

Und ja, man darf die Zutaten auch weihnachtlich nennen, oder auch „was vom Rotkohl machen übrig blieb“ 😉

 

recipe for 1

  • 200 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 5 Nelken
  • 5 Sternanis
  • 5 Pimentkörner
  • Saft & Zesten 1 Orange
  • 1 Zimtstange
  • 1 ca. 2 cm lg. Stk. fr. Ingwer
  • 2 cl Schwarzwald Dry Gin

 

how to do

  • alle Zutaten, außer des Gins, in einem kl. Topf erhitzen, nicht kochen!
  • in ein hitzebeständiges Trinkgefäß geben
  • den Gin hinzufügen

 

smell, taste & go for the show…

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